Unten aufgeführt finden Sie Informationen über die drei Projekten, welche von der Aktion Bujumbura unterstützt werden.

Projekte in Burundi

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St. Kizito

Karte von Burundi

Das Institut St. Kizito ist seit seiner Gründung 1965 ein Sozialwerk der Diozese Bujumbura und untersteht dem jeweiligen Erzbischof. Bis heute ist es die erste und einzige Institution Burundis, welche Primarschule und Therapiezentrum unter einem Dach vereint. Das Institut befindet sich im ehemaligen Industriequartier der Hauptstadt Bujumbura.

Im Institut St. Kizito werden Kinder aus dem ganzen Land - unabhängig von ihrer jeweiligen Glaubenszugehörigkeit - aufgenommen. Waren es früher vor allem Kinder, die an Polio erkrankt waren, sind es heute Kinder mit Geburtsschäden, Kinder, die an Knochentuberkulose leiden, Minenopfer und Kinder, die durch Unfälle eine körperliche Beeinträchtigung erlitten haben. Aufnahme finden auch kleinwüchsige Kinder und solche mit einer cerebralen Beeinträchtigung.

Während der gesamten Schulzeit in St. Kizito erhalten die SchülerInnnen die nötigen orthopädischen Hilfsmittel wie Krücken, Gehhilfen, Prothesen, Rollstühle. Zusätzlich profitieren sie von einer ihrer Behinderung angepassten Physiotherapie.

Bis zu 250 Kinder finden im Institut St. Kizito Platz. Die Hauptverantwortung für die Betreuung der Kinder liegt in den Händen der Ordensschwestern der Kongregation "Bene-Umukama". Sie werden von weiterem Betreuungspersonal unterstützt.

Mit dem Besuch der Primarschule soll die soziale Eingliederung der Kinder in die Gesellschaft Burundis gefördert werden. Denn auch heute noch ist eine Behinderung ein Makel und bedeutet vielmals die soziale Ausgrenzung. Duch eine optimale Schulbildung sowie permanente medizinische Betreuung soll den Kindern der Weg in eine bessere Zukunft geebnet werden.

Der Verein Aktion Bujumbura finanziert mit seiner Unterstützung fast zu 100% den gesamten Schulbetrieb und die Beherbergung der Schüler. Das heisst zum Bespiel, das momentan über 50 Angestellte dank unseres Engagements einen regelmässigen Lohn erhalten.

Kurzchronik

2012 Kauf eines Generators zur Sicherung der Stomversorgung des ganzen Zentrums
2011
  • Erneuerung der elektrischen Leitungen im ganzen Zentrum
  • St. Kizito profitiert zum ersten Mal von der Nahrungsmittelhilfe der DEZA
2010
  • Kauf eines Schulbusses
  • Das internationale rote Kreuz (IKRK) beginnt mit einem dreijährigen Ausbildungsprogramm für die Angestellten des Reha-Zentrums.
  • Totalsanierung der orthopädischen Werkstätten, in denen die benötigten Hilfsmittel selbst hergestellt werden
2009 Sanierung der sanitären Anlagen
2008 Sanierung des Schulhofes
2006 Dachsanierung, Ersatz von Betten und Matratzen
2002 Bau der sanitären Anlagen mit Unterstützung des DEZA
1965 Gründung des Institutes